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Auch Versicherungen für Immobilien sind sehr wichtig, hier halt eine Beschreibung.

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung bietet sich vor allem für diejenigen an, die ein Haus vermieten. Auch unbebaute Grundstücke können hier versichert werden. Menschen, die ein Eigenheim besitzen, welches sie auch selbst nutzen, sind über die Privathaftpflichtversicherung bereits ausreichend versichert. Selbst wenn sie ein oder zwei Räume im Eigenheim untervermieten, ist dies durch die private Haftpflicht bereits abgedeckt.

Die Leistungen der Anbieter unterscheiden sich von Fall zu Fall, deshalb ist ein vorheriger Vergleich der Versicherer äußerst sinnvoll. Meist wird ein Beitragssatz pro hundert Quadratmeter Fläche errechnet. Die Mindestversicherungssumme bei einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung sollte 3 Millionen Euro für Sach- und Personenschäden betragen, besser sind 10 Millionen.

In § 836 BGB wird beschrieben, dass ein Grundbesitzer grundsätzlich für alle Schäden haftet, die rund um sein Haus passieren. Ohne eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung kann dies im Falle eines Schadens schnell den finanziellen Ruin bedeuten, weil man mit seinem gesamten Privatvermögen bis zur Pfändungsgrenze im vollen Umfang haftet.

Als Hauseigentümer unterliegt man der so genannten Verkehrssicherungspflicht. Das bedeutet, dass man die Gehwege am Haus gefahrfrei halten muss, damit sich kein Fußgänger verletzen kann. Auch dürfen keine Dachziegel auf die Straße oder auf ein Auto fallen, die Folgen könnten ohne eine entsprechende Versicherung verheerend sein. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht leistet somit für die Verkehrssicherungspflicht sowie die Instandhaltungspflicht. Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen können mit und ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden, wie bei anderen Versicherungen auch.

Die Berechnung der Versicherungsbeiträge ist von Anbieter zu Anbieter äußerst unterschiedlich. Manche berechnen nach der Jahresbruttomiete, andere wiederum nach der Anzahl der Wohneinheiten. Deshalb ist ein vorheriger Versicherungsvergleich umso wertvoller, da man aufgrund des unterschiedlichen Preis-/Leistungsverhältnisses sehr viel Geld sparen kann. Ein weiteres Merkmal ist bei manchen Versicherern die Übernahme von Kosten (einschlägige Prozesse u. ä.) bei unberechtigten Ansprüchen Dritter. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Aber längst nicht alle Versicherer bieten diesen Zusatz an. Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen sind schon ab ca. 30 Euro im Jahr zu bekommen.

 

Heizung

 Privathaftpflichtversicherung

 

Die Wohngebäudeversicherung

Jeder, der ein Haus sein Eigen nennt, benötigt eine so genannte Wohngebäudeversicherung. Die Wohngebäudeversicherung wird auch Brandversicherung genannt und ist in vielen Bereichen der Bundesrepublik Deutschland sogar gesetzlich für Hauseigentümer vorgeschrieben. In jedem Fall sollte man als Hauseigentümer unbedingt eine Wohngebäudeversicherung besitzen, um sich vor finanziellen Schäden ausreichend zu schützen. Zum Haus zählen auch Nebengebäude, die mit dem Haus verankert sind sowie fest eingebaute Teile wie Einbauküchen oder sanitäre Anlagen.

Sofern man ein Haus über ein Kreditinstitut finanziert, ist eine Wohngebäudeversicherung oft Bestandteil des Kreditvertrages bzw. einer Hypothek. Die Bank möchte sich dadurch absichern. Denn würde das Haus beispielsweise abbrennen, hätte die Bank keine Absicherung mehr für das Darlehen. In dieser Versicherung sind meist Schäden durch Sturm, Wasser und Hagel inbegriffen. Teilweise sind sogar Bestandteile wie Markisen mit in die Leistung eingeschlossen.

Folgende Versicherungsleistungen bieten die meisten Versicherer bei einer Wohngebäudeversicherung an: Schäden bei Feuer, Sturm, Hagel, Frost und die Feuerrohbauversicherung bei Neubauten. Auch Überspannungsschäden sowie Wasserzu- und -ableitungsschäden können versichert werden, dies bieten jedoch bei weitem nicht alle Versicherungen an. Relativ neu sind die Schäden durch Graffiti. Der Versicherungsschutz gegen Überschwemmungen ist ein weiterer elementarer Bestandteil der Wohngebäudeversicherung. Zusätzlich bieten einige Versicherer zudem die so genannte Mietausfalldeckung für vermietete Wohnräume an, wenn diese nicht bewohnbar sind. Diese ist dann meist zeitlich befristet.

Massivhäuser sind in den Versicherungsbeiträgen generell günstiger, da sie robuster gegen die Umwelt und somit Schäden sind. Reetdachgedeckte Häuser sind dagegen besonders teuer.

Zur Ermittlung der Versicherungssumme wird der Neuwert angesetzt, der jährlich neu ermittelt wird. Die Versicherungssumme ist variabel angesetzt, gemäß dem sich ständig ändernden Baukostenindex. Somit ändern sich auch die Versicherungsbeiträge regelmäßig.

Wenn das Haus verkauft wird, geht die Gebäudeversicherung auf den neuen Eigentümer über. Dieses ist vielen Käufern und Verkäufern eines Hauses gar nicht bewusst. Das ist jedoch abhängig vom Grundbucheintrag. Sofern der Verkäufer dort eingetragen ist, muss er die Beiträge weiterhin zahlen.

 


Energieausweis nicht nur für Immobilien aus Lingen, dem Emsland und Ostfriesland.

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